Offener Brief an die Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Veröffentlicht am 07.09.2018 in Umwelt

6. September 2018

Sehr geehrte Frau Ministerin Svenja Schulze,

Sie haben am 10. Juli die Firma  Baumot in Witten besucht, um vor dem Hintergrund der Abgas-Probleme mit Dieselmotoren die Forschungstätigkeit dieses Betriebes kennen zu lernen. Die Wittener SPD hat sich sehr darüber gefreut, dass Sie diese Gelegenheit zur Information genutzt haben.

Die Firma Baumot hat eine Hardware-Methode entwickelt, mit der bei Dieselfahrzeugen der Ausstoß der Stickoxide NOX um 94% reduziert werden kann. Das BNOX-System, wie sich diese Technik nennt, ist mit allen gängigen Dieselmotoren kompatibel. Die EURO-6-Grenzwerte werden auch unter realen Bedingungen eingehalten. Die drohenden Fahrverbote könnten durch den Einsatz dieses Systems verhindert werden. Doch die Firma wartet noch immer auf eine  Typengenehmigung des Kraftfahrtbundesamtes.

Neben dem Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack und der Landtagsabgeordneten Dr. Nadja Büteführ haben auch zwei Wittener Ratsherren der SPD Sie im Juli auf Ihrem Rundgang begleitet: Klaus Wiegand aus dem Ortsverein Bommern, der auch Mitglied des Umweltausschusses in Witten ist, und Walter Sander aus Stockum.

Sie, sehr geehrte Frau Ministerin, waren bei der Besichtigung der Forschungseinrichtung von der Wirkung dieses Abgasreinigungssystems offensichtlich genau so beeindruckt wie Ihre Begleiter. Daher haben Sie erklärt, dass Sie diese Hardware-Methode unterstützen: Mit dem Abgasreinigungssystem könne die Luft in den Städten nachhaltig verbessert werden. Nach Auskunft der Firma Baumot sind schon jetzt alle Diesel-Taxis und Busse in London mit ihrer Technik ausgerüstet.

Aus unserer Sicht muss ganz eindeutig die Autoindustrie als Verursacherin des Dieselskandals die Kosten für die Nachrüstung in Deutschland übernehmen - auch gegen den Widerstand der Autoindustrie und der CSU, bzw. des Bundes-Verkehrsministers. Als Sozialdemokraten müssen wir in dieser Angelegenheit Lösungen herbeiführen, die nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger ausfallen. Sie können das zum Wohle der Menschen und der Umwelt durchsetzen.  

Der SPD-Ortsverein Bommern unterstützt – wie Sie - ausdrücklich dieses Nachrüstungssystem für Dieselfahrzeuge und bittet Sie dringend, sich weiter für dessen zügige Genehmigung einzusetzen. Nur so kann die Luftqualität in unseren Städten nachhaltig  verbessert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Malz, Ratsmitglied                                               Klaus Wiegand

Vorsitzender des SPD-OV-Witten Bommern                    Ratsmitglied und Mitglied des OV-Bommern

 

 

 

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