Kaum lösbare Parkplatzprobleme

Veröffentlicht am 28.03.2017 in Presse

Bommern ist bekanntlich ein beliebter Wohnort, auch deshalb sind nach dem Zweiten Weltkrieg tausende neuer Wohnungen entstanden. Bei der Bebauung des Bommerfeldes, das bis in den Sechziger Jahren noch Ackerland war, hat man - gemäß dem damaligen Baurechts - für eine angemessene Zahl an Stellplätzen und Garagen gesorgt.

Sie reichen aber heute kaum noch aus. Die Grünflächen und Spielplätze, die das dichtbebaute Wohngebiet auflockern, tragen zur hohen Wohnqualität dieses Quartiers bei. Niemand möchte sie ernsthaft missen. Sie mit weiteren Garagen oder Stellplätzen zu bestücken ist wohl weder von der Mehrheit der Bewohner noch vom Rat der Stadt gewollt.

Die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte hat in der Albrecht–Dürer-Straße 14 Wohnungen und eine Kitaeinrichtung für zwei Gruppen gebaut. Dort sind sogar noch mehr Parkplätze entstanden als gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Genossenschaft verfügt auch über die meisten Wohnungen Am Kreuzstück. Sie weigert sich, die dort vorhandenen wenigen Grünflächen großflächig mit Stellplätzen und weiteren Garagen zu belasten, was mir lobenswert erscheint. Drei Garagen sind vor der Senioren-WG entstanden. Sie sind aber nur eine kleine Entlastung.

Ende der 90er Jahre ermöglichte der Rat der Stadt an der Bommerholzer Straße mit Hilfe eines sogenannten Rahmenplans die Bebauung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Stadt verzichtete auf die Aufstellung eines Bebauungsplans, der das dortige Bauen zeitlich erheblich verzögert hätte, um den Bauwünschen nachzukommen. Ich stimmte damals auch diesem Plan zu, obwohl mir klar war, dass es auf Dauer Parkprobleme geben könnte. Die Situation wurde aber noch schwieriger, da auf einen angemessenen Bürgersteig verzichtet wurde. Dieser Umstand führte dazu, dass an beiden Straßenseiten geparkt wird. Dies ist für Fußgänger und für Autofahrer, die von ihrem Grundstück auf die Bommerholzer Straße einbiegen wollen, gefährlich.

Wie könnte das Problem gelöst werden? Es gibt eine freie Fläche neben einer ehemaligen Kneipe auf der linken Seite der Bommerholzer Straße Richtung Haßlinghausen. Dort könnte man einen Sammelparkplatz einrichten. Eine solche Maßnahme würde viel Geld kosten und die Anlieger müssten den Parkplatz selbst finanzieren. Außerdem müsste der Eigentümer dieser Fläche der Bebauung als Parkplatz zustimmen. Ein schwieriges Unterfangen!

An zwei weiteren Stellen in Bommern könnte in der nächsten Zeit gebaut werden(darüber später mehr). Die Bebauung kann aber nur dann erfolgen, wenn ein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliegt. Auf hinreichend Stellplätze bzw. Garagen wird man dann besonders achten.

Ein Parkplatzproblem anderer Art gibt es in Straßen mit alter Wohnbebauung. Die Garagen, die vor 50 und mehr Jahren gebaut wurden, sind für größere PKW oder SUVs nicht ausreichend. Deshalb wird vielfach trotz Garage - auch in Bommern - auf der Straße geparkt.

Neues Baugebiet in Wengern: es wird kräftig gebaut, und zwar sollen auf dem Acker von Bauer Schulte Elberg 43 neue Häuser entstehen. Die großen Baufahrzeuge können nur von der Elberfelder Straße und Höltkenstraße zur Baustelle gelangen. Die Erschließung des Baugebiets erfolgt deshalb von der Bommeraner Seite aus. Die eigentliche Bebauung ist jedoch von der Wengeraner Seite her vorgesehen. Die Verkehrsbelastung auf der Elberfelder Straße soll sich nur geringfügig erhöhen.

K.Wiegand

 

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