Konsequenzen aus der Dauerbaustelle Alte Straße?

Veröffentlicht am 01.03.2018 in Presse

Welche Konsequenzen müssen wir aus der Dauerbaustelle Alte Straße ziehen? Endlich ist die Alte Straße in der letzten Januarwoche für den Verkehr freigegeben worden und auch der Linienbus durfte die Straße wieder benutzen. Zwei Jahre Baustelle bedeuteten viele Einschränkungen und Unannehmlichkeiten für die Anlieger.


Konnten die Bauarbeiten nicht schneller abgewickelt werden?
 

Ich meine, ja! Die Stadtverwaltung sollte in Zukunft bei den Verträgen mit den ausführenden Unternehmen eine noch genauere Bauzeitenvorgabe vereinbaren, um die Baustellenabwicklung zügig umzusetzen. Falls dann der vereinbarte Zeitplan nicht eingehalten wird, kann die Stadt Verzugsstrafen verhängen. Bisher hat die Bauverwaltung auf diese Sanktionsmaßnahme verzichtet. Ich habe für die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag gestellt, der von der CDU, unserem Bündnispartner, mitgetragen wird. Solche unzumutbaren Bauverzögerungen sollten sich nicht wiederholen!


An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die direkten Einwirkungsmaßnahmen der Kommune auf Straßenbaustellen begrenzt sind.


Die Telekom verlegte z. B. ihre Breitbandkabel in der unteren Alte Straße erst als die Versorgungsleitungen schon verlegt waren und der Bauvorgang abgeschlossen war. Angeblich
war das zeitlich nicht anders möglich.


Bei der Vergabe von Bauprojekten muss immer der Preisgünstigste genommen werden. Nicht immer ist der auch der qualifzierteste und arbeitet zufriedenstellend.
Gerne hätten wir den Linienbus auf der Alte Straße auch während des Baustellenbetriebes fahren lassen. Die Bogestra hatte jedoch Bedenken und verwies auf entsprechende strenge Gesetze und Verordnungsvorgaben, die diese Vorgehensweise verbot.

 

Verkehrsführung Kranenbergstraße
Während der Bauzeit an der Alte Straße war die Kranenbergstraße auch von den Espeln aus bis zur Bommerfelder Straße in beiden Richtungen geöffnet. Sie ist jetzt als Einbahnstraße ausgewiesen und nur von der Bommerfelder Straße aus zu befahren. Das Landesstraßenbauamt hatte schon seit langem wegen der Unübersichtlichkeit im Einmündungsbereich die Einbahnstra-
ßenregelung empfohlen. Dieser Forderung schloss sich der Verkehrsausschuss an.


Ein neuer Leerstand

Es hat kein Jahr gedauert, da war der Discounter in der ehemaligen Aldi Filiale wieder verschwunden. Schade! Etwas Konkurrenz bzw. Ergänzung zu den Geschäften in der Neuen Mitte hätte Bommern durchaus verkraften können. Was waren die Gründe für die mangelnde Akzeptanz dieses Obst-, Gemüse- und Fleischdiscounters? Ich hörte von Bommeranern und Wengeranern: zu teuer, zu wenig auf die örtliche Kundschaft orientiert, ein Teil der Produkte nicht in Deutsch ausgewiesen und der Eingangsbereich des Supermarktes nicht einladend.
Für einen lebendigen Vorort ist ein Leerstand kein ansprechender Anblick. Hoffentlich zieht dort bald ein neues Geschäft ein, denn die große Verkaufsfläche und der günstige Parkplatz rufen ja förmlich nach einem neuen Supermarkt bzw. Discounter.

Klaus Wiegand

 

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